Römisch-katholische Kirche der Himmelfahrt der Jungfrau Maria in Ludza

Um den katholischen Glauben zu stärken, errichteten die Polen 1687 in der Vorburg des Livländischen Ordens die erste katholische Kirche. Anstelle der 1738 niedergebrannten Kirche errichtete Kanonikus Abrickis die größte und schönste Holzkirche Lettlands jener Zeit. Es war ein majestätisches Gebäude, das über zwei Türme, fünf Altäre und ein reichhaltiges liturgisches Inventar verfügte. Am 11. Juni 1938 brannte es beim großen Brand von Ludza nieder.

Erst 1995 öffnete die wiederaufgebaute weiße Kirche ihre Türen für die Gläubigen. Viele Einwohner von Ludza hatten am Aufbau der Kirche mitgewirkt. Es lohnt sich, die Bilder des Kreuzwegs anzusehen, die vom berühmten Meister der sakralen Kunst J. Bārda gemalt wurden. Auch die alten Holzskulpturen, das zentrale Altarbild, sowie die Werke junger, talentierter Künstler aus der Region sind wertvoll. Dazu zählen die Seitenaltarbilder von Andris Misāns und die Altäre von Andris Prikulis.

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