Das Landgut von Malnava wird 1774 in Dokumenten erwähnt. Das Gebäude ist im klassizistischen Stil mit barocken Elementen gestaltet. Von der Größe und Ausführung her erinnert es eher an eine Villa oder ein Einfamilienhaus.
Das Landgutsgebäude ist um den runden Vorhof herum symmetrisch angeordnet, zu dem ein Tor am Anfang der Zufahrtsstraße führt. Auf der einen Seite des Hofes befindet sich eine Scheune, am Ende derer das Herrenhaus steht. Das Herrenhaus wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nach dem Umbau ist die ursprüngliche Innenausstattung nicht erhalten geblieben. Im Jahr 1928 wurden an das Gebäude Seitenflügel angebaut, um es an die Bedürfnisse der Bildungseinrichtung anzupassen.
Von den Nebengebäuden sind eine Scheune im klassizistischen Stil aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit zwei Vier-Säulen-Portiken an der Hauptfassade sowie mehrere weitere Nebengebäude erhalten geblieben. Der Landgutskomplex wird durch einen weitläufigen Park ergänzt, in dem noch immer exotische Sträucher und Bäume zu finden sind.