Die Große Synagoge von Ludza ist die älteste Holzsynagoge im Baltikum, sie wurde zur Zeit des Rabbiners V. Altschuler im Jahr 1800 als Holzhaus erbaut und dann mit roten Ziegeln verkleidet. Sie ist eines der sieben jüdischen Gotteshäuser, die es in der Stadt einst gab. Eine der wenigen Synagogen, die im 19. Jahrhundert in Europa gebaut wurden. Sie wurde im Krieg zerstört und 2016 als Zweigstelle des Heimatkundlichen Museums von Ludza in ihrem ursprünglichen Aussehen restauriert, mit einem Gebetsraum, modernen Ausstellungen über den Dokumentarfilmer Hertz Frank und seinen Vater, den Ludza-Fotografen Wulf Frank, sowie einer Ausstellung über das Schicksal der jüdischen Familien von Ludza. Besonders wertvoll sind nicht nur die alten Holzkonstruktionen, sondern auch der Sternenhimmel an der Decke, die restaurierten alten Zeichnungen und Möbelstücke.